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Zu der Erkenntnis, dass Sprache wichtig ist, gelangte ich erst recht spät. Daher bitte ich um Verständnis, was einige Fehler angeht, und hoffe, dass meine alten Arbeiten trotzdem den einem oder anderen nützen.
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Sägen


Sägen


Wenn man ein Werkstück durchsägen will/muß geht man volgendermaßen vor:
Zuerst reißt man das Werkstück rundum an. Dies macht man um Ständig
und von allen Seiten Kontrollieren zu können ob man gerade sägt und
eventuell zu korrigieren. Jetzt ist es an der Zeit das Werkstück in
den Schraubstock einspannen. Das Werkstück muß fest und sicher
Eingespannt werden. Weiterhin ist zu beachten: Das Werkstück möglichst
dicht an der Schnittstelle eingespannt wird, Das die Anreiß Linie gut
zu sehen ist und Das der Sägeschnitt ungehindert ausgeführt werden
kann. Dannach erstellt man eine Führungsnut mit der Dreieckfeile an
der hinteren Seite des Werkstückes. Die hintere Seite ergibt sich
durch das Einspannen in den Schraubstock. Eine Führungsnut ist eine
Mulde die gemacht wird um der Säge eine Führung zu geben. Dies soll
das Abrutschen der Säge verhindern und die Gesundheit zu schonen, denn
man soll nicht den Daumen als Führung für die Säge benutzen, da dabei
eine hohe Verletzungsgefahr lauert. Weiterhin sollte man beachten, das
ein Teil des Werkstückes "Wegsägt" wird. Wenn man zum Beispiel ein
10cm langes Stück in der Mitte durchsägt erhält man zwei 4,95cm lange
Stüke! 0,1cm wurden weggesägt! Deswegen muß man den Sägeschnitt etwas
versetzen. Zum Sägen setzt man die Säge in etwa 40° zum Werkstück in
die Führungsnut und Sägt auch in diesem Winkel. Beim Sägen hält man
den Griff der Säge mit der rechten Hand und am andere Ende hält man
die Säge mit der linken Hand am Bügel. Bei Linkshändern
andersrum. Beim wegschieben (in Stoßrichtung) der Säge drückt man Sie
mit beiden Händen gegen das Werkstück, während man beim zurückziehen
der Säge KEINEN Druck ausübt. Dies ist wichtig um das Abbrechen der
Sägezähne zu vermeiden. Kurz bevor man das Werkstück durchsägt sollte
man die Kraft ganz wegnehmen um Verletzungen, Grate und Beschädigungen
an Säge, Schraubstock, Werkstück oder Werkbank zu vermeiden. Jetzt
sollte man das Entgraten nicht vergessen.


Kurz noch mal der Aufbau einer Handbügelsäge: Die Beschriftete
Zeichnung ist auf der Rückseite! Um das Verklemmen der Säge zu
vermeiden muß der Sägeschnitt breiter sein als das Sägeblatt. Das
nennt man "Freischnitt". Er wird erreicht indem das Sägeblatt gewellt
ist oder durch schränken der Sägeblattzähne. Das Sägeblatt muß immer
so eingespannt werden das die Sägezähne in Richtung der Stoßrichtung
zeigen.

Anlagen:

Siehe auch:

ACHTUNG: Dieser Test unterliegt der GPL!


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